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19.03.2019

Der faule Freitag

Geht ihr Kind Freitags noch zur Schule? Manche andere tun dies nicht. Sie gehen lieber auf die Straße, um für den schon beschlossenen und von allen Insassen des Reichstages befürworteten Kohleausstieg zu demonstrieren. Und da sie jetzt Freitags nicht mehr zur Schule müssen, haben sie für die Zukunft schon eine Ausrede, warum sie dort dann auch nicht so viel gelernt haben. Mittlerweile gibt es sogar ganz besondere Lehrer, die ihre Kinder ermutigen, Freitags die Schule zu schwänzen. Was für eine tolle Geschichte!

Doch um zu verstehen, warum es einer Demonstration bedarf, die sich für schon Beschlossenes einsetzt - also eigentlich viel zu spät kommt - reicht ein kurzer Blick in die Vergangenheit.
Der Systempropaganda verfallene Menschen, die sich wie hypnotisiert für ihren eigenen Untergang einsetzen, haben in dieser Republik leider schon Tradition. Während der ein oder andere belustigte Beobachter Freitags in der Mitte deutscher Großstädte verwundert feststellt, daß die „Bahnhofsklatscher“ von 2015 immer jünger werden, erinnern sich andere an die Zeit, als Deutschland seinen Strom noch selber produzieren konnte.

2015 sollte es schnell gehen: Die Deutschen sollten überrumpelt werden mit einer Flut von Fremdländern, noch bevor sie merken, was hier geschieht. Schnell und in aller Hektik wurden zu den ankommenden Zügen mit Asylbetrügern, vor allem nachdem viele von uns verstanden haben, daß hier jedes Gesetz und Abkommen nichts wert zu sein schien, noch schnell ein paar einfältige Bahnhofsklatscher mobilisiert, die jetzt öffentlichkeitswirksam nachträglich als Bauernopfer eine Zustimmung für ein derart wahnwitziges Handeln der Systempolitiker vortäuschen sollte.

Mittlerweile beziehen wir, obwohl gewaltige Landstriche mit Windmühlen verspargelt wurden, einen stetig größer werdenden Teil unserer Energie aus dem Ausland; und die Asylbetrüger sind längst in die Sozialleistungen bestens integriert, während mittlerweile fast jeder verstanden hat, daß es in Syrien schon lange keinen Krieg mehr gibt. Der ein oder andere fragt sich sicher schon, was ihn getrieben hat, damals derartiges zu unterstützen...

So zeigten wenig später die gescheiterten dieselfeindlichen Demonstrationen und die darauf folgenden wesentlich zahlreicheren Veranstaltungen für den Erhalt der weltweit überlegenen deutschen Dieseltechnologie, daß  immer weniger Deutsche bereit sind, ihren Kopf für wahnwitzige Systempropaganda hinzuhalten. Zudem fallen mittlerweile die wenigsten noch auf die Greuelpropaganda vom bösen Diesel herein, und die Deutschen scheinen doch noch nicht bereit zu sein, ihre überlegenen Autos einfach so abzugeben. Macht sich im Reichstag nun die Angst breit, die Deutschen könnten auch jetzt ihre modernen Kraftwerke behalten wollen? Ist gar die geplante Deindustrialisierung Deutschlands etwa wieder in Gefahr?

Sind es deswegen diesmal ausdrücklich Schülerdemonstrationen, da diese später einmal sagen können, sie waren damals ja eben noch Kinder und konnten die Zusammenhänge noch nicht überblicken? Oder ist es eher die Tatsache, daß sich Minderjährigkeit vor Gericht strafmildernd auswirkt? Muß nach den vergangenen schlechten Erfahrungen jetzt schon Kindern ein Tag weniger Schule versprochen werden, damit sich die gewünscht größere Anzahl Menschen auf derartigen Veranstaltungen einfindet?

Eines läßt sich auf jeden Fall festhalten: Fremdländer sind am faulen Freitag auffallend wenig unter den Teilnehmern anzutreffen; diese waren meist ja auch nicht jahrzehntelang der Lügenpropaganda ausgesetzt. Nicht wenige Schüler sind daher begeistert vor allem von der klasse Atmosphäre am faulen Freitag. Einen ganzen Tag harmonisch und gemeinschaftlich fast nur unter Deutschen – das können viele heutige Schulen schon lange nicht mehr bieten.
Wenn in dreißig Jahren die Temperatur um ein Grad steigen oder auch sinken sollte, wie viele Deutsche werden das dann erleben? 

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