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10.04.2019

Festgefahrener Brexit?

Sehen insbesondere deutsche EU-Politiker Probleme, wo keine sind? Zum Beispiel soll Großbritannien an der im Mai stattfindenden EU-Wahl teilnehmen, weil es EU-Gesetze so vorsehen. - Ein unsinniger Akt. Wenn EU-Gesetze ohne lange Diskussionen verabschiedet werden sollen, erhalten Bundestagsabgeordnete ellenlange fremdsprachige Texte kurz vor der Abstimmung. Die Weisung, wie abzustimmen ist, erhalten sie von ihren Fraktionsführern. Alles kein Problem. Wieso sollte es also ein Problem sein, die EU-Gesetze kurzfristig so zu ändern, daß ein austrittswilliges Land nicht an der Wahl teilnehmen muß und die Wahl trotzdem gültig ist? Oder warum kann die Wahl nicht kurzfristig verschoben werden? Vermutlich mangelt es an gutem Willen der EU-Bewahrer.


Die wirtschaftliche Verflechtung des austrittswilligen Goßbritanniens mit der EU und anderen Staaten wird als gordischer Knoten angesehen, der nicht so schnell zu lösen ist. Warum kann die wirtschaftliche Verflechtung nicht auch nach dem Austritt dieses Landes bestehen bleiben und danach in Ruhe entflochten und neu verflochten werden? Der Brexit sollte nicht an dem Krümmungsgrad von Gurken scheitern. Gut Ding will Weile haben.
Britische Fischer, die für den Austritt aus der EU gestimmt hatten, sind angeblich inzwischen zu der Erkenntnis gelangt, daß sie nach dem Austritt ihren Fisch selbst essen müßten. Sie werden sicher aber auch zu der Erkenntnis kommen, daß sie dafür auch keinen Fisch mehr essen müßten, der von EU-Fischern vor der afrikanischen Küste gefangen wurde.


Wäre der Brexit nicht ein guter Anlaß für die Briten, ihre wirtschaftlichen Beziehungen human und umweltfreundlich zu gestalten?
Die EU strebt möglichst große wirtschaftliche Macht an. Damit ist sie in der Lage, z.B. afrikanischen Staaten für sie unvorteilhafte Handelsverträge aufzuzwingen. Diese ermöglichen es EU-Europäern, Afrikanern  Hühnerbeine und subventionierte Tomaten zu verkaufen und Küstenstaaten Fischereirechte abzukaufen und deren Wirtschaft zu ruinieren.


Statt wirtschaftliche Beziehungen auf wirtschaftliche Macht zu gründen, sollten sie auf einem lebensrichtigen Menschenbild mit Vernunft gegründet werden. Es kann z.B. nicht vernünftig sein, in Deutschland irische Butter zu verkaufen, wenn hier im Lande genügend Butter produziert werden kann. Der Verzicht auf irische Butter erspart Energie für den Transport und schützt die Umwelt. „Raumorientierte Volkswirtschaft“ (NPD) ist das Stichwort, unter dem die Wirtschaft umweltfreundlicher und lebensnäher gestaltet werden kann.
Schüler, die sich um ihre Zukunft Sorgen machen, könnten sich in diesem Sinne engagieren.

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