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16.10.2019

Laßt Bruno D. in Ruhe

Man muß den Eindruck gewinnen, als hätten die meisten Massenmedien nichts Besseres zu tun, als immer wieder unser Volk als ein Volk von Schuldigen darzustellen.

Immer wieder müssen dafür angebliche oder tatsächliche Untaten herhalten, die vor nunmehr rund 80 Jahren stattfanden.

Über Verbrechen der Alliierten hört man dagegen so gut wie nichts. Kaum ein Wort vom Bombenterror auf deutsche Städte (z. B. Hamburg und Dresden), nichts von den Vertreibungsverbrechen an den Ostdeutschen und den Verbrechen an deutschen Kriegsgefangenen. Atombomben-Abwürfe auf das kapitulationsbereite Japan? Wer prangert das heute noch an?!

Ein Teil der deutschen Führung wurde 1946 in Nürnberg gehängt. Hat jemand auch nur ein Urteil vernommen, wonach Alliierte wegen Verbrechen an Deutschen bestraft wurden?

Jetzt stellen die Medien verstärkt die sogenannte Schuld der Deutschen in den Mittelpunkt der Berichterstattung, als gäbe es nicht genügend Gründe, die heutigen Verbrechen an den Pranger zu stellen.

Dabei scheut man sich nicht, sich auf einen wehrlosen Mann von deutlich über 90 Jahren zu stürzen. „Rädchen der Mordmaschinerie“ nennt man Bruno D. Sein Schicksal wird instrumentalisiert.

Bruno D. wurde im Herbst 1944 zur Bewachung des KL Sutthof bei Danzig befohlen. Er war damals Angehöriger der SS und ganze 17 (!) Jahre alt. - In diesem Herbst wird ihm nun der Prozeß gemacht. Vor dem Hamburger Landgericht muß er sich verantworten. Der Vorwurf: Beihilfe zum Mord! Dabei gibt es nicht einen Hinweis, daß er selbst an Verbrechen beteiligt war.

Ein uns nicht näher bekannter, aber offenkundig mündiger Bürger, sagte kürzlich dazu: „Es muß doch mal Schluß sein!“ Und er fügte hinzu: „Mit Recht hat das doch alles nichts mehr zu tun.“

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