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01.05.2018

Syrischer Abend

Am vergangenen Freitag besuchte ich eine Veranstaltung des Zusammenschlusses der örtlichen Asylindustrie unter der Schirmherrschaft des DRK, die sich "Syrischer Abend" nannte. Im Verlauf dieses Abends, der als Informationsveranstaltung angekündigt wurde, war es mir möglich, mir von einem der Organisatoren den Zweck solch eines Abends in Harburg erläutern zu lassen.

Wie mir Muhammed Lakms, ein sich seit eineinhalb Jahren in Deutschland befindlicher junger Mann in erstaunlich gutem Deutsch sehr freundlich erklärte, sei sein Anliegen "den Deutschen" (siehe Anmerkung) zu zeigen, daß es in Syrien noch etwas anderes gäbe, als immer nur Krieg; und zwar Musik, Kultur, Essen, und Tanz, denn es sei doch so, daß man hier in Deutschland Syrien stets mit Krieg verbinden würde. Sein weiteres Anliegen sei es, Spenden zu sammeln für den "Roten Halbmond", den er als Schwesterorganisation des DRK bezeichnete. Er selbst würde ehrenamtlich beim DRK Harburg als "Alltagsbegleiter" für Neuankömmlinge arbeiten (siehe Anmerkung).

Als ich in unserem Gespräch auf den von Muhammed angeführten angeblichen Krieg in Syrien zurückkam, und ihm sagte, meines Wissens sei bis vor Kurzem gar kein Krieg mehr gewesen, da war es mit der Freundlichkeit meines Gesprächspartners abrupt vorbei. Kurz angebunden gab er zu, ja, es hätte keinen Krieg mehr gegeben, aber die jungen Leute in Syrien wollten Freiheit, und was zähle schon Frieden unter einem Diktator (siehe Anmerkung). Nach diesen Worten und dem Zusatz, er spräche gewöhnlich nicht über Politik, hatte der junge Mann keine Zeit mehr, das Gespräch fortzuführen (siehe Anmerkung), an dem er zuvor noch reges Interesse zeigte.

Den Abend selbst muß man als extrem schlecht organisiert bezeichnen, und auch von etwaigen Informationen, die man angeblich erhalten könne, war keine Spur. Die zu Beginn auftretende Live-Band startete mit reichlich Verspätung und gab dann auch nur etwa 45 Minuten modern angehauchte orientalische Klänge zum Besten, bei denen kurzzeitig fast so etwas wie Stimmung aufkam. Leider wurde dann jedoch das Programm von den Organisatoren abgebrochen, der geplante libanesische Spielfilm nicht gezeigt, sondern das vor Ort zubereitete Buffet eröffnet, was zu sinnfreiem Rumgerenne, begleitet von Musik von der Festplatte führte. Ob es noch zu der angekündigten Tanzveranstaltung gekommen ist, kann ich nicht sagen.

Anschließend bedarf es an dieser Stelle noch einiger Anmerkungen. Wenn man mit dieser Veranstaltung "den Deutschen" die schönen Seiten Syriens zeigen wollte, dann muß man sie als Fehlschlag bezeichnen, da kaum Deutsche anwesend waren. Unter den etwa 80 bis 100 Gästen waren etwa 15 „Gutmenschinnen“, außerdem, inklusive mir, drei weiße Männer, und der Rest waren arabische junge Männer, sowie zwei oder drei arabische Familien. Das Ganze war schlicht ein "die Szene feiert und bestätigt sich selbst", und das, auch wenn geringfügig dafür geworben wurde, geräuschlos und unbemerkt vom restlichen Stadtgeschehen, genau so, wie man es von all diesen Projekten gewohnt ist. Der Otto-Normalverbraucher soll von dem Ganzen ja gerade nichts mitbekommen, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt werden, und dieses hier war nach meiner Wahrnehmung schlicht eine syrische Veranstaltung auf deutschem Boden.

Nur ein kurzer Blick auf die weiteren Aktivitäten von Muhammed zeigen, daß er weit mehr macht, als beim DRK-Neuankömmlingen zu zeigen, wie der deutsche Alltag funktioniert. Durch mannigfaltige Aktivitäten, unter anderem Vorträge, arbeitet er daran, den weiteren Zustrom ausbauen zu helfen.

Von Deutschland aus verläßliche Informationen über die Situation in Syrien zu erhalten, ist nicht so einfach, doch wir wissen durch die beiden Reisen von Udo Voigt nach Syrien, sowie seine guten Kontakte zu syrischen Politikern aus erster Hand, daß das Bild, welches uns hier (und in diesem Fall auch von Muhammed) vorgeführt wird, schlicht nicht stimmt.

Das weder bei dieser Veranstaltung, noch anderswo, nach der Politik oder den Absichten gefragt werden darf, versteht sich von selbst, denn spätestens dann geht es nicht mehr um die Scheinbilder, die uns vorgegaukelt werden, sondern um Fakten, und Fakten sind nicht gut für das Geschäft der Beteiligten.

Die Erkenntnis, die ich von diesem Abend mitnehme, ist, daß es nur weniger Personen bedarf, untereinander einig in ihren Bestrebungen, massenhaft kulturfremde Personen in Deutschland anzusiedeln und ausgestattet mit Steuergeldern im sechsstelligem Bereich, um auf kommunaler Ebene und ohne großes Aufheben, ein System zu installieren, das einen stetigen Menschen- und Geldfluß garantiert. Ich kann nur jeden Einzelnen, der am Fortbestand unserer Heimat Interesse hat, raten, sich vor Ort über die klammheimlichen Tätigkeiten der Asylindustrie zu informieren, denn nur durch eigenes Nachfragen und Hinschauen eröffnet sich einem das bereits jetzt vorhandene Ausmaß einer Zuwanderungs-Autobahn, welche beständig weiter ausgebaut werden wird, wenn wir dem nicht Einhalt gebieten.

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