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01.06.2018

Diesel - Fahrverbote in Hamburg

Die Anführer Hamburgs haben Namen. An der Spitze stehen Peter Tschentscher (Nicht zur verwechseln mit dem früheren Fußballschiedsrichter Kurt Tschentscher; der hatte Format.) und eine Fegebank.

Entweder hat ihnen, wie auch Umweltsenator Kerstan (Grüne), die Sonne zu sehr zugesetzt oder sie müssen etwas im Tee gehabt haben.

Anders ist es nicht zu erklären, daß ältere Diesel-Fahrzeuge Teile der Stresemannstraße und der Max-Brauer-Allee nicht mehr befahren dürfen. Das betrifft allein rund 170.000 Hamburger Dieselfahrer. Die Auswärtigen kommen natürlich hinzu.

Werden durch diese Aktionen weniger Schadstoffe in die Luft geblasen? - Im Gegenteil: Aufgrund der Umwege, die jetzt gemacht werden, erhöht sich der Verbrauch. Und die Bewohner der Nebenstraßen werden sich sicher „freuen“.

Dabei gibt es ein ganz einfaches Mittel, den Spritverbrauch und die Umweltbelastung preisgünstig zu senken:
Wer durch Hamburg fährt, erkennt die Unmenge von Baustellen. Viele Straßen werden offensichtlich erst einmal aufgerissen; sie werden folglich gesperrt oder verengt. Die Folge ist natürlich, daß - besonders zu Stoßzeiten - ein Stau dem anderen folgt. Manch ein Autofahrer steht dann im Stau kurz vor der Raserei.

Und was besonders auffällt: Oft sieht man selbst an den großen Baustellen nur zwei oder drei Arbeiter. Kein Wunder, daß sich dann die Bauzeit über viele Monate hinzieht. Die Bewohner der Kieler Straße oder der Wedeler Landstraße z. B. können ein Lied davon singen. Wie sehr wünscht man sich, daß der Straßenbau zügig vorangeht, damit der Verkehr endlich wieder normal läuft. So ist auch die Flurstraße nur wegen der Errichtung eines Kreisverkehrs seit Wochen gesperrt. Und es werden weitere Wochen vergehen, bis die Arbeiten fertig sind.

Bei ordentlicher Planung und gutem Arbeiten könnten viele Staus und Umleitungen gespart werden. Das würde die Nerven der Autofahrer schonen und die Umwelt auch.

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