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13.10.2018

Was will die „Hamburger Seebrücke“?

Nach zwei in der Hamburger Innenstadt durchgeführten Großdemonstrationen innerhalb kürzester Zeit (02.09.18 & 25.09.18), dem wahrnehmbar wachsenden Zuspruch durch namenhafte Politiker  wie Gesine Schwan sowie eingegangener Städtepartnerschaften mit Barcelona, Palermo und Berlin, ist es an der Zeit sich zu fragen, wer hinter diesem neu auf dem „Refugees welcome“-Markt hinzugekommenen Aktionsbündnis „Seebrücke“ steckt und welche Ziele sie mit aller Macht und in großer Eile durchzusetzen versuchen.

Rieb man sich Mitte letzten Jahres noch verwundert die Augen, als man sah, mit welcher Vehemenz die beteiligten Akteure des auf dem Mittelmeer stattfindenden Schleppergeschäftes und die ihnen verbundenen Regierungen, die Aktion „Defend Europe“ der Identitären Bewegung (IB) bekämpften, und man dabei erneut zur Kenntnis nehmen mußte, daß diesen selbsternannten Menschenrechtlern jedes (teils kriminelle) Mittel recht ist, um ihre Einnahmequellen zu verteidigen, so lenkte der Einsatz der IB doch so viel weltweite Aufmerksamkeit auf das zum Teil illegale Treiben vor der Küste Libyens, daß der Wind, der den NGOs ins Gesicht blies, schärfer wurde, und das nicht nur auf hoher See.
Besonders die italienische Regierung war nicht länger bereit, sich auf der Nase herumtanzen zu lassen, und es wurden erste Strafverfahren gegen die NGOs eingeleitet sowie einigen der im Migranten-Fährbetrieb tätigen Schiffe die Einfahrt in italienische (und maltesische) Häfen untersagt. Daß die vor Ort tätigen Organisationen und ihre heimatlichen Nutznießer diesen Zustand nicht lange hinnehmen würden, war im Angesicht eines möglichen Versiegens ihrer millionenschweren Einnahmequellen bzw. eines Scheiterns des Importes neuer (treuer) Wählerschichten, vorauszusehen. Als die üblichen „Argumente“ der dringend erforderlichen „Seenotrettung“ angeblich schutzbedürftiger junger männlicher Abenteurer bereits wenige Meilen vor der libyschen Küste, und selbst die ewige Nazikeule in Richtung Italien und Österreich nicht mehr fruchtete (die Beweise gegen das unlautere Gebaren der sogenannten Hilfsorganisationen wogen zu schwer), nahm man die durch Italien untersagte Einfahrt des Schiffes „Lifeline“ zum Anlaß, um sich auf Seiten der Asylindustrie neu zu formieren, um Mittels eines breiten Bündnisses doch noch seine Schäfchen ins Trockene zu bringen bzw. die jungen Männer in unsere Innenstädte.

Es ist geradezu erschreckend anzusehen, mit welcher Geschwindigkeit das erst im Juni dieses Jahres gegründete Bündnis „Seebrücke“ Zulauf findet (so sind auf deren Berliner Seite an die 80 Unterstützerorganisationen aufgelistet). Es ist in der Lage, große Aktionen durchzuführen (also willfährige Gutmenschen zu mobilisieren) und in Politik und Medien großen Zuspruch und Verbreitung ihrer massiv vorgebrachten Forderungen zu erhalten. Erschreckend deshalb, weil überaus deutlich wird, wie weitreichend sich die Krake Asylindustrie in unserer Land hineingefressen hat, wie viele skrupellose Menschen ihr Lohn und Brot und wie viele Organisationen, Vereine und Institutionen ihre gesamte Existenz einzig diesem verachtungswürdigen modernen Menschenhandel zu verdanken haben.
Versucht man von Seiten der „Berliner Seebrücke“ mittels der üblichen plumpen und abgegriffenen Verwendung von Schlagworten wie „Menschenrechte“, „Solidarität“ und „humanitäre Katastrophe“ den geneigten Bundesbürgern ihren Zuspruch zu den eigenen unlauteren Machenschaften abzugewinnen, so bleibt deren Ausdrucksweise doch vergleichsweise moderat und im Rahmen dessen, was Gutmenschen gebetsmühlenartig von sich geben. Dahingegen sind die von der „Hamburger Seebrücke“ angeführten Punkte selbstverständlich viel radikaler in der Formulierung, und fallen eher in die Kategorie von an die Bürgerschaft der Hansestadt gerichteter Ultimaten, denn man weiß ja spätestens seit G20, wie hemmungslos gewisse Schichten unserer Stadt ihrer Zerstörungswut freien Lauf lassen, bekommen sie nicht jeden ihrer Wünsche von der Politik erfüllt. Kämen diese Wünsche vollumfänglich zur Anwendung, so wären sie in ihrer Konsequenz nicht nur unweigerlich vernichtend für unser Sozialsystem, unsere heimatliche Kultur und unser Land, wie wir es kennen und lieben, sondern sie sind auf so vielfältige Weise nicht zu Ende gedacht, falsch und schlicht dumm, daß man sich gar nicht die Mühe zu machen braucht, im Detail darauf einzugehen. Jeder kennt sie ja, die irren Forderungen von Aufnahme und lebenslanger Vollversorgung von jedem Sozialtouristen, der sich auf den Weg nach Europa macht und dabei unbedingt in Deutschland landen will, weil z. B. in der Türkei die Integrationschancen so schlecht sind für jemanden, der aus dem selben Kulturkreis kommt, wie die dort heimische Bevölkerung.
In diesen Forderungen enthalten ist nicht nur, den NGO-Fährbetrieb auf dem Mittelmeer ungehindert geschehen zu lassen, sondern man geht aufs Ganze und will erreichen, daß die Stadt Hamburg sich offiziell zum „Sicheren Hafen“ erklärt und eine Patenschaft übernimmt für einzelne NGO-Schiffe. So soll sich Hamburg gegenüber Italien und Malta verpflichten, allen (!!) sich an Bord dieser Schiffe befindlichen Abenteurern eine Aufnahme in unserer Stadt anzubieten, ganze Gruppen aufzunehmen und sich dabei nicht an den üblichen Weg über das BAMF zu halten, sondern eigenmächtig zu handeln.
Erneut beobachtet man eine komplette Umkehr der Tatsachen, wenn man weiß, daß gerade das Schleppergeschäft dieser nur an ihren eigenen Profit denkenden Organisationen die Menschen auf das Mittelmeer lockt und  somit für das massenhafte Sterben verantwortlich zeichnen. Oder auch, daß gerade diese Gutmenschen selbst für die von ihnen angeprangerte Verrohung der Sprache verantwortlich sind, wenn sie jeden, der nicht ihrer Meinung ist, durch Haßreden, Denunziation und das Schwingen der lächerlichen Nazikeule mundtot machen wollen.

Auch wenn zur Zeit Hamburgs Bürgermeister Tschentscher (SPD) dem öffentlichen (und sicherlich aus innerparteilichen) Druck bisher standgehalten hat und sich in Bezug auf die Aufnahme weiterer „Flüchtlinge“ an die gesetzlichen Regelungen halten will, so sind sich auf Seiten der Grünen, Linken, Teilen der SPD, die unsägliche „Zivilgesellschaft“, der FC St. Pauli und selbstverständlich die Kirchen, vertreten durch Caritas und Diakonie, darin einig, daß sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen. So war selbstverständlich auch Hamburgs Bischöfin Fehrs gehorsam zur Stelle, um auf einer „Hamburger Seebrücke“ Demonstration zu verlauten „Seenotrettung sei für Hanseaten Herzensangelegenheit“. Befremdlich anzusehen, daß man sich als Würdenträger einer ehemals christlichen Gemeinschaft gemein macht mit linken Organisationen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden und mit NGOs aus dem maritimen Transportgewerbe, gegen die Gerichtsverfahren wegen Schlepperei laufen.
Mit der „Seebrücke“ scheint die Asylindustrie zu einem gefährlichem Bündnis zusammengefunden zu haben und beabsichtigt nichts anderes, als unserer Stadt und unserer Heimat durch hemmungslose Überfremdung im Namen des Profit den Todesstoß zu verpassen. So degeneriert die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Hamburg seit langem sind, ist zu befürchten, daß sie Erfolg haben werden. Und das einzig aus dem Grund, weil jeder, der an seinem Amt oder Posten klebt, darauf bedacht sein muß, auf der „richtigen Seite“ zu stehen. So wird auch Herr Tschenscher früher oder später den Forderungen nachkommen oder sich einen neuen Arbeitsplatz suchen müssen. 

Verfasser: Aarne Bittner
Mitglied im Landesvorstand

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