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23.02.2018

Schwarzbach bleibt Mitglied im Sportverein

9:20 Uhr am Landegericht Itzehoe: Der Prozeß zwischen dem TuS Appen und Lennart Schwarzbach findet sein Ende. Zweieinhalb Jahre nach dem ersten Eingang des angeblichen Ausschlusses durch den TuS Appen steht nun richterlich fest, daß dieser unwirksam war.

Dabei hatte Vereinsvorsitzender Diekert doch vermeintlich alle Register gezogen. Verweigerung jeden Kontaktes zum auszuschließenden Mitglied, Täuschung der anderer Vereinsmitgliederüber Tatsachen hinweg; sogar eine falsche Satzung wurde bei Amtsgericht als angeblich beschlossene eingereicht. Am Ende reichte es alles nicht. Der zugleich im Verbands-Schiedsrichterausschuß des Hamburger Fußballverbandes wirkende Vorsitzende Diekert fiel schon bei der Hauptverhandlung durch Pöbeleien unangenehm auf. Von der heutigen Urteilsverkündung blieb Diekert vorsorglich fern.

Vertreten wurde Lennart Schwarzbach durch keinen geringeren als Rechtsanwalt Peter Richter. Wie auch schon die umliegenden Vereine in einer Befragung mitteilten, seien Vereine politisch neutral. Wenn ein Mitglied sich im Verein unauffällig verhält, würden sie es auch nicht ausschließen wollen. „Von der naiven Vorstellung, man könne Mitglieder allein wegen ihrer politischen Überzeugungen nach Gutsherrenart aus Vereinen ausschließen, müssen sich die politisch korrekten Vorstände schnell wieder verabschieden“, sagte Rechtsanwalt Peter Richter.

Die Entscheidung sei dem Gericht aus rechtlicher Sicht nicht wirklich schwer gefallen, sagte der Vorsitzende Richter in einer kurzen aber gehaltvollen Stellungnahme zum Urteil. „Dem Mißbrauch von Vereinspositionen für politische Verleumdungen muß entschieden entgegengetreten werden“, sagte Schwarzbach nach der Urteilsverkündung. „Für Deutschenhaß gibt es keine Enschuldigung. Wir werden mit aller Härte gegen derartige Beeinträchtigungen vorgehen!“

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